Ohne jeden Zweifel ist Wasser der wichtigste Stoff. Es ist ein anorganischer Stoff und hat die Formel H2O.
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Ansehen : Starten Sie die JmolVisualisierung durch Anklicken des Moleküls.
Struktur
Das Wassermolekül ist nicht, wie man im ersten Moment vermuten könnte, linear, sondern gewinkelt aufgebaut. Das Sauerstoffatom befindet sich im Zentrum, die beiden Wasserstoffatome sind an das Sauerstoffatom gebunden. Die beiden Bindungen bilden einen Winkel von 104,5° .
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| Ein Vulkanausbruch ? Nein, das sind Cumuluswolken kurz vor Sonnenuntergang über Sedrun/Graubünden. Sie bestehen aus flüssigem Wasser. Lesen Sie mehr über Wolken und ihre Bildung im Wolkenatlas. |
Vorkommen
Wasser kommt auf der Erdoberfläche in großen Mengen vor.
stimmt das ?
OnlineGuide to snowflakes. Aggregatzustände
gasförmiges Wasser : In gasförmigem Wasser sind (wie in allen Gasen) einzelne Wassermoleküle vorhanden, die sich unabhängig voneinander regellos im Raum bewegen.
festes Wasser : Im Eis ordnen sich die Wassermoleküle auf recht komplizierte Weise zu Kristallen an.
flüssiges Wasser : 2 Eigenschaften des Wassermoleküls bewirken die Eigenschaften des flüssigen Wassers.
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| Die Wasserstoffbrückenbindung ist eine mäßig starke Bindung zwischen 2 Wassermolekülen. |
Links sind 4 Cluster aus 12, 8, 7 und 3 Wassermolekülen. Nur durch das Lösen und Neuknüpfen von Wasserstoffbrücken, aber fast gar nicht durch Ortsveränderung der Wassermoleküle bilden sich 4 völlig andere Cluster mit 13, 10, 4 und 3 Wassermolekülen. |
Wasser ist ein Stoff mit besonderen Eigenschaften
von denen hier einige erklärt werden.
Wasser ist bei Zimmertemperatur flüssig
Mehr über die Gründe für den relativ hohen Siedepunkt des Wassers demnächst.
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| Wasser hat seine höchste Dichte bei 4 °C. Sie beträgt 0,99997 g/cm3. Bei 0 °C ist sie, wenn auch nur wenig, niedriger. |
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| Auch dieses Gewässer es ist der Havelkanal bei Brieselang friert von oben zu. |
Die Dichteanomalie des Wassers
Bei den meisten Stoffen nimmt die Dichte im flüssigem Zustand mit steigender Temperatur ab. Nur bei ganz wenigen Stoffen, darunter Wasser, ist es anders. Es hat seine höchste Dichte bei 4 °C (genau : bei 3,984 °C). Die Dichte nimmt also vom Schmelzpunkt bis 4 °C zu, dann bis zum Siedepunkt ab.
Das Netzwerk zerfällt : In flüssigem Wasser sind Cluster aus Wassermolekülen vorhanden.
Solche Cluster sind sperrig, Sie sind umso sperriger, je mehr Moleküle sie enthalten. Nahe dem Schmelzpunkt sind die
Cluster groß. Sie enthalten im Durchschnitt über 10 Moleküle. Mit steigender Temperatur werden die Cluster kleiner.
Durch die höhere Temperatur ist ja mehr Energie vorhanden, und die doch recht schwachen Wasserstoffbrückenbindungen
können häufiger gespalten werden. Kleinere Cluster sind weniger sperrig und brauchen weniger Platz. Wasser, das aus
kleineren Clustern besteht, hat also eine größere Dichte als Wasser, das aus größeren Clustern besteht.
Da die Clustergröße mit steigender Temperatur abnimmt, sollte die Dichte zunehmen.
Thermische Ausdehnung : Bei höherer Temperatur haben die Moleküle eine höhere thermische
Energie. Das heißt, sie bewegen sich schneller und brauchen dadurch mehr Platz. Die Dichte sinkt also mit steigender
Temperatur. Dieser Effekt heißt thermische Ausdehnung.
Wer gewinnt ? Die beiden Effekte (Zerfall des Clusternetzwerks und thermische Ausdehnung)
wirken gegeneinander. Bei Temperaturen unter 4 °C ist der erste Effekt der stärkere. Bei Temperaturerhöhung
zwischen 0 °C und 4 °C nimmt die Dichte von Wasser also zu. Bei Temperaturen über 4 °C ist der zweite
Effekt dominierend. Bei Temperaturerhöhung zwischen 4 °C und dem Siedepunkt nimmt die Dichte von Wasser ab.
Betrachten wir mal ein stehendes oder sehr langsam fließendes, etwa 20 °C warmes Gewässer. Was passiert beim Abkühlen ? Das kalte Wasser hat eine größere Dichte als das wärmere und sinkt nach unten. Bis zu einer Temperatur von 4 °C sammelt sich also kaltes Wasser am Grund des Sees, wärmeres an seiner Oberfläche. Bei weiterer Abkühlung drehen sich die Verhältnisse um. Das kalte Wasser hat nun eine geringere Dichte und steigt zur Oberfläche. Am Grund des Sees ist ein wenig wärmeres Wasser. Nun fällt die Temperatur unter 0 °C. Das kalte Wasser befindet sich an der Oberfläche des Sees. Dort begint der See zu gefrieren, und nicht etwa am Grund. Das ist nicht nur für Eisläufer sehr erfreulich, sondern auch für Fische und andere Lebwesen im See. Ist er tief genug, bleibt das Wasser am Grund flüssig, und die Tiere können dort überleben.
Wasser hat nicht nur die eine, hier beschriebene Anomalie. Martin Chaplin von der South Bank University in London
zählt auf seiner Internetseite insgesamt
63 Anomalien
auf und erklärt sie.
Eis schwimmt auf dem Wasser
Mehr über die Gründe für die unterschiedliche Dichte von Wasser und Eis demnächst.
Die Wärmekapazität von Wasser
Mehr zu diesem Thema demnächst.
Die Schmelz und Verdampfungswärme von Wasser
Mehr zu diesem Thema demnächst.
Die Viskosität von Wasser
Mehr zu diesem Thema demnächst.
Die Oberflächenspannung von Wasser
Mehr zu diesem Thema demnächst.
physikalische Eigenschaften
Dichte
bei anderen Temperaturen
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